POKER INFORMATIONEN

Omaha Starthände

Genauso wichtig wie bei anderen Poker Varianten ist auch beim Omaha die Starthand. Diese gibt vor dem eigentlichen Spiel eine Gewinnwahrscheinlichkeit für den Spieler aus. Hier habe ich einige Starthände für Omaha beispielhaft aufgezeigt.

Spielhäufigkeit

Als Anfänger ist man bestrebt, so viele Hände zu spielen, wie nur möglich. Das liegt einerseits daran, dass der Beginner neugierig auf das Spiel ist oder andererseits die Gewinnwahrscheinlichkeit der Handkarten noch nicht einschätzen kann. Ein guter Pokerspieler spielt eine von 4 oder 5 Händen, also 20 - 25 %. So hoch ist nämlich im Ungefähren die Wahrscheinlichkeit, dass man eine sehr gute oder eine gute Starthand im Durchschnitt erhält. Spielen Sie also nicht jeden Mist, das wird auf Dauer teuer.

Beispiele für gute Starthände bei Omaha

Wichtig bei den Starthänden ist dass Sie wie bei Texas Holdem die bestmögliche Chance haben, das Spiel und damit den Pot gewinnen.






und ähnliche

Sehr gute Starthände im Omaha sind zwei hohe Paare oder vier hohe Karten mit zwei gleichen Farben (damit das Flush gewonnen wird). Aus dem zweiten und dritten Beispiel lässt sich wunderbar ein High Straight mit As und ein schönes Flush bilden. Spielen Sie auch zusammenhängende Karten, wie Beispiel 5 es zeigt. Auch bedingt spielbar sind ein paar Asse und ein weiteres Paar.

Nachdem Sie ein paar Tage oder Wochen gespielt haben, werden Sie schnell erkennen, welche Karten Müll und welche stark sind.

Beispiele für schlechte Starthände

Diese Starthände sollte man meiden, da diese eine geringe Wahrscheinlichkeit haben, zu gewinnen.




Es gibt kein Grund diese Karten zu spielen. Das erste Beispiel ist klar, keine besonders zusammenhängende und hohe farbgleiche Karte. Das zweite Beispiel sieht auf den ersten Blick nicht schlecht aus, ist es aber -> da nur zwei Karten dieser vier Karten verwendet werden dürfen ist die dritte Zehn überflüssig. Die Wahrscheinlichkeit dass die vierte Zehn im Deck noch erscheint ist sehr gering, zumal man dann nur einen Drilling Zehnen hat. Drillinge sind im Omaha nicht selten und repräsentieren auch kein großes Blatt. Ferner könnte man unabhängig vom Drilling keine Strasse, kein Flush und auch nichts anderes sinnvolles bilden. Diese und ähnliche Karten sind einfach nur schlecht.

Die vier Achten sind ebenfalls schön anzusehen, taugen aber nur bedingt etwas. Es kann keine Acht mehr kommen, also müsste man darauf hoffen dass in den Gemeinschaftskarten ein Drilling liegt um ein Full House bilden zu können. Hat ein anderer Spieler aber ein höheres Pärchen, ist auch das Full House verloren. Die Gewinnwahrscheinlichkeit ist also sehr gering, die einen Einsatz nicht rechtfertigen würde.


Der Schürzenjäger ( the dangler)

Der Profi bezeichnet eine Karte, die mit den anderen nicht harmoniert als dangler, also als Schürzenjäger.

Beispiel:


 
In diesem Beispiel ist die 5 der dangler. Mit dieser Karte reduzieren Sie die Möglichkeiten erheblich. Spielen Sie solche Karten nicht, auch wenn sie noch so verführerisch sind. Weiterer Nachteil: mit den Flush Draws, die Sie eventuell im Flop antreffen, lässt sich schlecht spielen und auch schlecht gewinnen.

Die wahrscheinlich schlechteste Starthand

Ich persönlich empfinde die folgende Hand als die schlechteste Starthand. Leider habe ich kein Ranking für Omaha Starthände gefunden, die meine Meinung bestätigt oder entkräftigt.

Halten Sie einen "Vierling" auf der Hand, der eigentlich keiner ist, so sollten Sie sich kurz glücklich schätzen, denn die Mathematik meinte es mal gut mit Ihnen. Danach sollte diese Karte aber unverzüglich abgeworfen werden. Investieren Sie dafür keinen einzigen Cent. Wie schon oben bei dem Drilling Zehnen erwähnt, können Sie hier absolut nichts bilden. Die einzige Chance ist ein Drilling im Deck, dann haben Sie immerhin ein Full House. Hat ein anderer Spieler ein anderes Pärchen auf der Hand, was sehr wahrscheinlich ist, gewinnt er unweigerlich.


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